Die 10 beliebtesten Ausflugstipps im Hunsrück

Verlockt Sie die virtuelle Rheinland-Pfalz-Messe zu einem Trip in den Hunsrück? An Ausflugszielen mangelt es nicht!

1. Nationalpark Hunsrück-Hochwald

„Urwald von morgen“ ist der Beiname des Nationalparks. Auf 10.000 Hektar finden Sie spektakuläre Felslandschaften, idyllische Bachtäler, einmalige Feuchtbiotope, grandiose Ausblicke, düstere Moore, den mit 816 m höchsten Berg des Hunsrück, den Erbeskopf, und mit etwas Glück begegnen Sie sogar einer Wildkatze. Zahlreiche Wander- und Naturerlebniswege warten darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Auf Radler wartet der 48 km lange Ruwer-Hochwald-Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse der Hochwaldbahn.   Am Rande des Nationalparks liegt die Edelsteinmetropole Idar-Oberstein – besuchen Sie im Ort eine der Edelsteinschleifereien!

2. Flugausstellung Peter Junior

In dem privaten Luftfahrtmuseum bei Hermeskeil im Naturpark Saar-Hunsrück können Sie auf einem 76.000 m2 großen Außengelände und in vier Hallen mit über 3.600 m2 über 100 originale Flugzeuge und Hubschrauber aus aller Welt bestaunen. Von der Concorde und anderen Verkehrsflugzeugen über die Junkers „Tante Ju“ aus dem Jahr 1932 bis hin zu Jagdbombern und der sowjetischen MI-6, dem einst größte Transporthubschrauber der Welt. Daneben erhalten Sie flugtechnische Informationen und Details aus sämtlichen entwicklungstechnischen Epochen der Luftfahrt.

3. Deutsches Telefonmuseum in Morbach

Mit der umfangreichsten Sammlung an deutschen Telefonapparaten schaffte es das Museum ins Guiness-Buch der Rekorde. Über 2000 Exponate aus zwei Jahrhunderten sind in neun Räumen auf zwei Ebenen ausgestellt. Bestaunen Sie Apparate seit den Anfängen der Telephonie. In dem interaktiven Museum können Sie zahlreiche Geräte ausprobieren – sie sind angeschlossen und in Funktion! Historische Fotografien versetzen Sie in die Zeit von anno dazumal, und in einem Filmraum können Sie sich die gesamte Entwicklungsgeschichte der Telekommunikation anschauen.

4. Burg- und Hexenmuseum in Grimburg

Im Themenbereich „Burg“ zeigt das kleine Museum Originalfundstücke wie Werkzeuge, Schmuck und Alltagsgegenstände aus der nahe gelegenen Burg Grimburg. Im Bereich „Hexen“ erfahren Sie anhand von Anschauungsgegenständen, Bildern und Dokumenten Spannendes über die Zeit der Grimburger Hexenprozesse. Schauen Sie sich im Filmraum Dokumentationen zum Thema Hexenverfolgung an, welche die grausame Vorgehensweise und die Intoleranz der damaligen Zeit anschaulich machen. Erfahren Sie zudem mehr über den Jesuiten Friedrich Spees, einem berühmten Kritiker der Hexenprozesse im 17. Jh.

5.  Kletter- und Erlebniswald Kell am See

Hangeln und klettern Sie in über 20 Stationen von Baum zu Baum, über Brücken, Seile und Netze von Plattform zu Plattform. Es gibt vier Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden in 5-14 m Höhe. Für Adrenalinschübe sorgen Riesen-Seilbahnen und der Tarzansprung. Zum Erlebniswald gehören weitere Attraktionen wie Mini-Soccer mit 12 Stationen, ein Kleinfußballfeld, Galgenkegeln sowie ein Kinderspielplatz mit Rutsche, Schaukel und Klettergerüst.   

6. Hochwild-Schutzpark Rheinböllen

Begegnen Sie in dem rund 100 m2 großen Tierpark mit idyllischem See Bisons, Bennett-Kängurus, Braunbären, Dam- und Rotwild, Erdmännchen, Polarwölfen, Shetlandponys, Waschbären, Wildkatzen und zahlreichen anderen Tieren. Beobachten Sie in der Falknerei das Greifvogeltraining oder schauen Sie im Park bei der Fütterung der Luchse und Wölfe zu. Zahlreiche andere Tiere dürfen Sie mit dem Spezialfutter des Tierparks sogar von Hand füttern, Kinder dürfen Meerschweinchen, Schafe und Ziegen streicheln und sich auf dem Spielplatz austoben.

7. Aussichtpunkt Maria Ruh in Urbar

Genießen Sie einen unvergesslichen Blick auf den sagenumwobenen Loreley-Felsen auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Sie erreichen den Aussichtspunkt über dem Dörfchen Urbar auf einem gut ausgeschilderten Fußweg. Oben steht ein Denkmal, das Clemens Brentano, Heinrich Heine und Friedrich Silcher, den „Vätern“ des Loreleyliedes, gewidmet ist. In der terrassenförmigen Parkanlage am Aussichtpunkt befindet sich das Restaurant Loreleyblick Maria Ruh mit Biergarten, Café und Blick auf das Rheintal, die Burgen Katz und Maus sowie den berühmten Felsen. 

8. Auf den Spuren der „Heimat“-Schauplätze

Regisseur Edgar Reitz hat mit der Filmreihe seiner Heimat, dem Hunsrück ein Denkmal gesetzt. Gehen Sie zwischen Simmern und Morbach auf Spurensuche der Hunsrück-Saga! Beginnen Sie im Hunsrück-Museum in Simmern. „Heimat“ und dem Kinofilm „Die andere Heimat“ ist mit Filmausschnitten, Fotos und Original-Requisiten ein Teil der Heimat-Ausstellung gewidmet. Laden Sie sich auf „hunsruecktouristik“ die Broschüre „Wege durch die Heimat“ herunter, die Sie zu den Drehorten führt. Im Morbach wurde neben dem Café HEIIMAT, dem ehemaligen Elternhaus des Regisseurs, 2019 das Kino HEIMAT eröffnet, mit 30 Plätzen das kleinste Kino in Rheinland-Pfalz.

9. Hängeseilbrücke Geierlay

Sind Sie schwindelfrei? Dann werden Sie von der Deutschlands schönster Hängeseilbrücke begeistert sein. Sie wurde 2015 nach dem Vorbild nepalesischer Hängeseilbrücken errichtet und schwebt zwischen den Orten Mörsdorf und Sosberg auf 360 m Länge 100 m über dem Mörsbacher Bachtal. Die Brücke kreuzt den Saar-Hunsrück-Steig zwischen den Etappen 19 und 20. Sie ist Bestandteil des Rundwegs „große Geierlayschleife“, der auf 5,5 km vom Besucherzentrum Mörsdorf über die Brücke und unter der Brücke hindurch wieder zurück nach Mörsdorf führt sowie der „kleinen Geierlayschleife“, die auf 3,6 km vom Brückenkopf Mörsdorf über einen Wiesenweg und ein Waldstück zurück zum Besucherzentrum führt.

10. Radeln auf dem Schinderhannes Radweg

Machen Sie eine abwechslungsreiche Radtour! Der nach dem Räuber Schinderhannes benannte Radweg verläuft über die Trasse eines stillgelegten Teils der Hunsrückbahn auf 38 km Länge von Emmelshausen über Kastellaun nach Simmern. Der asphaltierte und durchgängig beschilderte Weg windet sich in Schleifen Richtung Süden, durchquert den Gödenrother Wald nach Hollnich sowie den Kastellauner Wald nach Kastellaun. Schauen Sie sich dort die Burgruine an. Zwischen Külz und Keidelheim durchquert der Radweg den 50. Breitengrad. Zwischen Start- und Zielpunkt müssen Sie auf etwa 1,5 km 174 Höhenmeter Anstieg überwinden.